Diese Zahl auf Ihren Betttüchern zählt mehr, als Sie denken.
TC 200, TC 400, TC 1000. Man sieht es überall geschrieben, aber kaum jemand erklärt es wirklich. Dieser Ratgeber sagt Ihnen, was es bedeutet, warum es einen Unterschied macht und wie Sie damit besser auswählen.
„Je höher die Zahl, desto besser."
Ganz so einfach ist es nicht.
Wenn Sie schon einmal nach „Qualitätsbettwäsche" gesucht haben, sind Sie diesem Kürzel begegnet. Und Sie haben wahrscheinlich gedacht, was fast alle denken: dass ein TC 1000 zehnmal besser ist als ein TC 100 und man immer zur höchsten Zahl greifen sollte.
Das ist ein verständlicher Gedanke. Und teilweise sogar richtig. Aber so erzählt — ohne den Rest — führt er zu schlechten Kaufentscheidungen, zu viel Geld für mittelmäßige Stoffe und zur Enttäuschung über Betttücher, die auf dem Papier außergewöhnlich wirkten.
Die Wahrheit über den TC ist interessanter. Und wer sie einmal verstanden hat, wird ein Etikett nie mehr auf dieselbe Weise anschauen.
TC steht für Thread Count.
Auf Deutsch: Fadenzahl.
Das Kürzel TC gibt die Gesamtzahl der Fäden in einem Quadratzoll Stoff an. Gezählt werden sowohl die senkrechten Fäden — die Kette — als auch die waagerechten — der Schuss — und das Ergebnis ist der TC.
Ein Stoff mit TC 200 enthält 200 Fäden pro Quadratzoll. Einer mit TC 600 enthält 600. Das klingt einfach — und ist es auch. Entscheidend ist zu verstehen, was sich beim Variieren dieser Zahl wirklich ändert.
Mehr Fäden im selben Raum.
Das bedeutet feinere Fäden.
Stellen Sie sich einen Zentimeter Stoff vor. In diesem Zentimeter können Sie wenige dicke Fäden verlegen oder viele sehr dünne. Das Endergebnis nimmt denselben Platz ein — aber die entstehenden Stoffe sind völlig verschieden.
Genau das passiert beim TC. Um die Fadenzahl pro Quadratzoll zu erhöhen, müssen die Fäden feiner werden. Es gibt keinen anderen Weg: der Raum ist gleich, und um mehr Fäden unterzubringen, muss der Durchmesser jedes einzelnen verringert werden.
Das erzeugt einen doppelten Effekt, der widersprüchlich wirkt, es aber nicht ist.
Effekt 1
Der Stoff wird dünner und leichter.
Je feiner die Fäden, desto leichter und fast schleierartiger wird der entstehende Stoff. Ein TC 1000 aus edler Baumwolle besitzt eine fast seidenartige Leichtigkeit — man spürt den Unterschied schon beim bloßen Berühren.
Effekt 2
Der Stoff wird widerstandsfähiger und kompakter.
Feinere, aber zahlreichere Fäden erzeugen ein dichteres Gewebe. Mehr Kreuzungspunkte pro Quadratzentimeter bedeuten einen strukturell festeren Stoff, der weniger reißanfällig ist und seine Form besser behält.
Das Prinzip
Feinheit und Widerstandsfähigkeit schließen sich nicht aus.
Das ist dasselbe Prinzip wie bei hochwertigen technischen Stoffen: beides wird gemeinsam erreicht, nicht auf Kosten des anderen.
Denken Sie an ein Fischernetz.
Ein Netz mit großen Maschen ist aus dickem Seil — robust, aber grob. Ein Netz mit sehr feinen Maschen verwendet hauchdünne Fäden — doch die Struktur ist gerade wegen der höheren Dichte schwerer zu zerreißen.
Der Stoff von Betttüchern funktioniert genauso. Ein niedriger TC ist wie das dicke Seil: spürbar, aber rau. Ein hoher TC ist wie das engmaschige Netz: beim Anfassen kaum fühlbar, aber technisch überlegen.
Der Unterschied ist, dass bei Qualitätsbetttüchern diese feinen Fäden aus sorgfältig ausgewählter Langstapelbaumwolle bestehen — und das ändert alles.
Warum der TC allein nicht ausreicht.
Wenn der Thread Count das Einzige wäre, worauf es ankommt, würde man immer einfach zur höchsten Zahl greifen. Aber es gibt ein Problem: Der TC kann künstlich aufgebläht werden. Manche Hersteller verwenden gedrehte Fäden — aus zwei oder mehr verdrillten Filamenten — und zählen sie als einzelne Fäden. Die Zahl verdoppelt sich, der Stoff bleibt derselbe — oder wird schlechter. Der TC ist nur zuverlässig, wenn er von drei Elementen begleitet wird.
01
Die Qualität der Faser
Eine ägyptische Baumwolle mit extra-feiner Faser erzeugt von Natur aus feinere und widerstandsfähigere Fäden. Gleicher TC, völlig anderer Stoff im Vergleich zu einer Standardbaumwolle.
02
Die Webart
Ein TC 300 in Perkal und ein TC 300 in Satin sind zwei Stoffe mit gegensätzlichem Tastgefühl. Die Zahl allein sagt nichts über das endgültige Griffgefühl aus.
03
Die Verarbeitung
Die Garnqualität, die Mercerisierung, die Veredelung: jeder Schritt des Produktionsprozesses verstärkt oder entkräftet, was der TC auf dem Papier verspricht.
Den TC im Purocotone-Katalog richtig lesen.
Bei uns ist der TC nie eine Zahl, die beeindrucken soll. Er ist die direkte Konsequenz der Faser, die wir verwenden, und des Ergebnisses, das wir erreichen wollen.
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Auf einen Blick zusammengefasst.
Die fünf TC-Stufen im Purocotone-Katalog.
| TC | Fäden | Griffgefühl | Jahreszeit | Bei Purocotone |
|---|---|---|---|---|
| 200 | Mittel | Frisch · Trocken | Frühling / Sommer | Perkal 200 |
| 300 | Fein | Weich · Frisch | Ganzjährig | Satin 300 |
| 500 | Sehr fein | Federleicht | Frühling / Sommer | Perkal 500 |
| 600 | Sehr fein | Seidig · Hüllend | Ganzjährig | Satin 600 |
| 1000 | Extra fein | Außergewöhnlich | Ganzjährig | Satin 1000 |
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